Seit dem 20. Juni 2011 sammelt Peter Scharmberg in Zusammenarbeit mit zahlreichen Geschäftsleuten in Alt Rudow nun schon Unterschriften. Mehr als 2000 sind zusammengekommen. Diese
stattliche Anzahl von Rudowerinnen und Rudowern setzen sich mit ihrem Namen für den Erhalt der Busline 171 durch Alt-Rudow ein.
Peter Scharmberg, Thomas Blesing, Soran Ahmed und Maria Krautzberger
Wie bereits berichtet, plant die BVG im Zuge eines Express-Shuttles zum Flughafen Willy Brandt die Linienführung des 171er Busses zu verändern. Zukünftig soll dieser nicht mehr durch Alt-Rudow
fahren, sondern über die Neuköllner Straße umgeleitet werden.
Dem Plan der BVG stellte sich Peter Scharmberg entschieden entgegen. Er stellte von Anfang an klar, dass „die Straße in Alt-Rudow in Abstimmung mit den betroffenen Grundstückseigentümer saniert
wurde und das auch für die Busse. Die Fahrbahn wurde asphaltiert und die Bushaltestellen weiter nach vorne gezogen. Das die BVG nun plant die Busse nicht mehr durch Alt-Rudow fahren zu lassen,
ist nicht hinnehmbar.“ Er rief zusammen mit der SPD Rudow und zahlreichen Geschäftsleuten zu einer Unterschriftenaktion auf.
Mehr als 2000 Unterschriften wurden in kürzester Zeit gesammelt
Am 18. August 2011 überreichte Peter Scharmberg dann zusammen mit dem Neuköllner Baustadtrat, Thomas Blesing und Soran Ahmed,zweiter Vorsitzender im Vorstand der AG Rudow, die gesammelten
Unterschriften. Empfängerin der zahlreichen Unterschriften war die Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Maria Krautzberger. Bei dem Termin wurde nochmals auf die
Wichtigkeit der Buslinie für das Ortsteilzentrum Rudow hingewiesen. Die Unterschriften zeigen deutlich wie viele Menschen diesen Bus brauchen und dass es sich dabei auch nicht nur um Rudowerinnen
und Rudower handele, stellte Thomas Blesing fest. Peter Scharmberg ergänzte, dass viele der Menschen die unterschrieben hätten auch aus Britz, Buckow der Gropiusstadt oder Schönefeld und
Altglienicke kämen. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit eines Busses durch Alt-Rudow.
Soran Ahmed überreichte der Staatssekretärin zu den Unterschriften noch einen Brief der AG Rudow, der die Situation nochmal aus der Sicht der Rudower Geschäftsleute darlegt.
Nicht nur Rudowerinnen und Rudower unterschrieben, stellte Peter Scharmberg fest
Die Beteiligten zweifelten auch die Effektivität der Einsparmaßnahme der BVG an. Anstelle der zwei Stationen in Alt-Rudow soll der 171er Bus nur noch einmal auf der Neuköllner Straße halten. Das
heißt der Bus spart im Höchstfall einen Weg von 50-60 Metern und dadurch vielleicht maximal 1-2 Minuten.
Die Staatssekretärin wurde gebeten sich für den Erhalt der Buslinie stark zu machen und sich mit der BVG in Verbindung zu setzen.
Wir möchten der BVG zeigen, dass sich die Rudowerinnen und Rudower ihren Bus nicht nehmen lassen. Peter Scharmberg und die AG Rudow werden sich weiter für den Erhalt der Buslinie einsetzen.